Literatour 100

Anna Mayr

»Die Elenden«

Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass das Leben auf Hartz IV mit Geldsorgen verbunden ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.

 

Anna Mayr, geboren im Ruhrgebiet, studierte Geografie und Literatur, schrieb für eine Boulevardzeitung, arbeitete als Deutschlehrerin. Mit dem Team von Correctiv war sie 2018 für den Nannenpreis und den Reporterpreis nominiert. Heute ist sie Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT. Für »Die Elenden« wurde die Autorin mit dem Salon5 Buchpreis ausgezeichnet.

Die Veranstaltungen

07. August

2021

17:00 Uhr

werkstatt, Hagenstr. 34, 45894 Gelsenkirchen

Anna Mayr: Die Elenden

Als Kind zweier Langzeitarbeitslosen kennt Anna Mayr die Vorurteile gegenüber Arbeitslosen. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt sie, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen.

Anna Mayr, Foto: Anna Tiessen

Anna Mayr, Foto: Anna Tiessen

Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass das Leben auf Hartz IV mit Geldsorgen verbunden ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.

Anna Mayr, geboren im Ruhrgebiet, studierte Geografie und Literatur, schrieb für eine Boulevardzeitung, arbeitete als Deutschlehrerin. Mit dem Team von Correctiv war sie 2018 für den Nannenpreis und den Reporterpreis nominiert. Heute ist sie Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT. Für »Die Elenden« wurde die Autorin mit dem Salon5 Buchpreis ausgezeichnet.

Beginn: 17 Uhr
Einlass: 16:30 Uhr

Reservierung über info@werkstatt-ev.de
Zu beachten sind die am Veranstaltungstaltungstag gültigen allgemeinen Hygieneauflagen

Veranstalter: werkstatt e. V.

Tickets: 8,- / 5,- (erm.)

07. August

2021

19:30 Uhr

bodo-Buchladen, Schwanenwall 36-38, 44135 Dortmund

Anna Mayr: Die Elenden

Als Kind zweier Langzeitarbeitslosen kennt Anna Mayr die Vorurteile gegenüber Arbeitslosen. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt sie, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen.

Anna Mayr, Foto: Anna Tiessen

Anna Mayr, Foto: Anna Tiessen

Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass das Leben auf Hartz IV mit Geldsorgen verbunden ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.

Anna Mayr, geboren im Ruhrgebiet, studierte Geografie und Literatur, schrieb für eine Boulevardzeitung, arbeitete als Deutschlehrerin. Mit dem Team von Correctiv war sie 2018 für den Nannenpreis und den Reporterpreis nominiert. Heute ist sie Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT. Für »Die Elenden« wurde die Autorin mit dem Salon5 Buchpreis ausgezeichnet.

Beginn: 19:30 Uhr
Einlass: 19 Uhr

Details zum Ticketkauf auf www.bodoev.de
Ermäßigung für Schüler*innen und Studierende, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Sozialhilfebezug
Ticketvorverkauf mit Datenerhebung

Veranstalter: bodo e. V.

Tickets: 10 ,- / 7,- (erm.)