Literatour 100

Marina Frenk

»ewig her und gar nicht wahr«

Kann man sich totstellen, um der sicheren Erschießung zu entkommen? Einen Fluch unschädlich machen, indem man die Tür verriegelt? Den Abschied vergessen und Gefühle auf Leinwand bannen? Kira erzählt ihre Familiengeschichte. In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russischjüdischen Familie. Kira betrachtet nicht nur das eigene Leben, mitunter zynisch und distanziert, sondern auch das ihrer Vorfahren, die sie teilweise nur von Fotos kennt. Sie reist nach New York, Israel und Moldawien, versucht, die Geschichten zu begreifen und in ihren großformatigen Bildern zu verarbeiten.

 

Marina Frenk, geboren in Moldawien, lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin, war unter anderem am Schauspiel Köln, am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Schauspielhaus Bochum. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Und jetzt: die Welt!«. Ihr Hörspiel »Jenseits der Kastanien« wurde mit dem Europäischen CIVIS Radiopreis 2017 ausgezeichnet.

 

»Marina Frenk schreibt so leichtfüßig, surreal, suchend, wissend und schön, dass ihr Roman Fortschreibung und Neuanfang zugleich ist.«
Volker Weidermann, Spiegel

Die Veranstaltungen

07. August

2021

16:00 Uhr

literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Marina Frenk: ewig her und gar nicht wahr

Kira - deren Familiengeschichte dominiert ist von Flucht, Migration und Beziehungsalltag - erzählt von Menschen, die selten eine Wahl hatten zu entscheiden, wie ihr Leben verläuft.

Marina Frenk, Foto: Emanuela Danielewicz

Marina Frenk, Foto: Emanuela Danielewicz

Kann man sich totstellen, um der sicheren Erschießung zu entkommen? Einen Fluch unschädlich machen, indem man die Tür verriegelt? Den Abschied vergessen und Gefühle auf Leinwand bannen? Kira erzählt ihre Familiengeschichte. In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russischjüdischen Familie. Kira betrachtet nicht nur das eigene Leben, mitunter zynisch und distanziert, sondern auch das ihrer Vorfahren, die sie teilweise nur von Fotos kennt. Sie reist nach New York, Israel und Moldawien, versucht, die Geschichten zu begreifen und in ihren großformatigen Bildern zu verarbeiten.

Marina Frenk, geboren in Moldawien, lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin, war unter anderem am Schauspiel Köln, am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Schauspielhaus Bochum. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Und jetzt: die Welt!«. Ihr Hörspiel »Jenseits der Kastanien« wurde mit dem Europäischen CIVIS Radiopreis 2017 ausgezeichnet.

»Marina Frenk schreibt so leichtfüßig, surreal, suchend, wissend und schön, dass ihr Roman Fortschreibung und Neuanfang zugleich ist.«
Volker Weidermann, Spiegel

Moderation: Frederike Jacob

Beginn: 16 Uhr
Einlass: 15:30 Uhr
Anmeldung erforderlich auf www.literaturhaus-dortmund.de

Eine Kooperation von literaturhaus.dortmund und Kulturbüro Dortmund
Aktuelle Infos zu den geltenden Hygieneauflagen am Veranstaltungstag auf www.literaturhaus-dortmund.de.

Veranstalter: literaturhaus.dortmund, Kulturbüro Dortmund

Tickets: Eintritt frei

07. August

2021

19:00 Uhr

Buchhandlung Mirhoff & Fischer, Pieperstr. 12, 44789 Bochum

Marina Frenk: ewig her und gar nicht wahr

Kira - deren Familiengeschichte dominiert ist von Flucht, Migration und Beziehungsalltag - erzählt von Menschen, die selten eine Wahl hatten zu entscheiden, wie ihr Leben verläuft.

Marina Frenk, Foto: Emanuela Danielewicz

Marina Frenk, Foto: Emanuela Danielewicz

Kann man sich totstellen, um der sicheren Erschießung zu entkommen? Einen Fluch unschädlich machen, indem man die Tür verriegelt? Den Abschied vergessen und Gefühle auf Leinwand bannen? Kira erzählt ihre Familiengeschichte. In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russischjüdischen Familie. Kira betrachtet nicht nur das eigene Leben, mitunter zynisch und distanziert, sondern auch das ihrer Vorfahren, die sie teilweise nur von Fotos kennt. Sie reist nach New York, Israel und Moldawien, versucht, die Geschichten zu begreifen und in ihren großformatigen Bildern zu verarbeiten.

Marina Frenk, geboren in Moldawien, lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin, war unter anderem am Schauspiel Köln, am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Schauspielhaus Bochum. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Und jetzt: die Welt!«. Ihr Hörspiel »Jenseits der Kastanien« wurde mit dem Europäischen CIVIS Radiopreis 2017 ausgezeichnet.

»Marina Frenk schreibt so leichtfüßig, surreal, suchend, wissend und schön, dass ihr Roman Fortschreibung und Neuanfang zugleich ist.«
Volker Weidermann, Spiegel

Beginn: 19 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr

Tickets reservieren unter Tel: 0234-9783170 oder buch@mirhoff-fischer.de
Für die Veranstaltung gelten die am 7. August geltenden offiziellen Hygieneregeln.

Veranstalter: Buchhandlung Mirhoff & Fischer OHG

Tickets: 10,- (inkl. Getränke)