Was bedeutet es, queer zu sein? Wie können wir es zeigen, erleben und erfahren? Mit einem über mehrere Jahre laufenden Bildprojekt geht Alina Weber dieser Frage fotografisch nach und portraitiert und interviewt dafür Menschen, um sich darüber auszutauschen und zu vermitteln, was Queerness für sie bedeutet. Ab dem 13. Juni 2026 ist die Fotoserie erstmals als umfängliche Ausstellung im irgendDorf zu den Öffnungszeiten von readymade zu sehen.
Alina Weber (*1996), seit 2022 in Bochum wohnhaft, studiert Gender Studies im Master, arbeitet für Projekte in der Jugendbildung, spielt Schlagzeug und fotografiert.
Die Ausstellung wird mit einer Performance von Miedya Mahmod und Lukas Hermann feierlich eröffnet:
Zwei Stimmen suchen Klang/Sprachen: Miedya Mahmod schreibt und performt Texte, die sich weiterformulieren, zum Weiterdenken, wo Sprache Grenzen auslotet und überschreitet. Lukas Hermann bewegt sich mit modularen Synthesizern improvisierend zwischen Melodie und Rauschen, mit Live-Kompositionen, in denen Klang zeichenlos auf Dinge trifft. Gemeinsam erkunden sie Felder zwischen Lyrik und Sound, Körpern und Resonanzen.
Zur Ausstellung:
Für die stetig wachsende, weil niemals vollständige Fotoreihe "Queer Series", gab es in mehreren Städten in Deutschland und Schweden Treffen mit queeren Menschen, deren Haltung sowohl inhaltlich als auch fotografisch hier abgebildet wird, um die Vielfalt und die unterschiedlichen Facetten der Community sichtbar zu machen.
Die Veranstaltung zu „Kommse’ Ücken?!“ und die Ausstellung werden gefördert durch das queerfeministische Referat der Ruhr-Universität Bochum.
Veranstalter: readymade.books