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verbin
–den

Pandoras Nachtlied

Unter alten Blechen
Ein Ruck,
Auf alten Zechen
Riechest du
Kaum mehr den Rauch;
Die Fauna vögelt auf Halde.
Warte nur, balde
Ruckelst du auch.

von Matthias Dornhege

Aktuelle Veranstaltungen

Buchvorstellung, Gespräch, Lesung, Lesung und Gespräch

02. Februar

2023

19:00 Uhr

literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Alexander Estis: Fluchten

Der neue Dortmunder "Stadtbeschreiber" Alexander Estis liest im literaturhaus.dortmund!

Alexander Estis © Salman Abdo

Lesung und Gespräch

Fluchten
Niemand, der nicht schon einmal die Flucht ergreifen wollte – ob vor dem Krieg oder einer Umweltkatastrophe oder auch nur aus einer peinlichen Situation, einer langweiligen Gesellschaft, einem sklavischen Arbeitsverhältnis, einer belastenden Beziehung. Die Fluchten erzählen von gewollten oder ungewollten, realistischen oder absurden, erfolgreichen oder missglückten Fluchtversuchen.

Im Fokus stehen dabei insbesondere Formen des Ausbruchs aus dem gewohnten Lebensumfeld, der gewohnten Identität, dem Familiengefüge, dem Arbeitsverhältnis oder sogar dem eigenen Körper. Daneben hat sich der Autor vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine mit den realen Fluchtgeschichten von Menschen aus der Ukraine und aus Russland befasst; dies hat zu einer Erweiterung der Textsammlung geführt, die nun auch fiktionalisierte Fluchtgeschichten von großer Aktualität und Tragik enthält.

Dortmunds vierter „Stadtbeschreiber“ kommt aus der Schweiz: Alexander Estis folgt auf Elias Hirschl:
Die Jury überzeugte er u.a. mit einer Textauswahl aus seinem Band „Fluchten“, der 2022 in der Salzburger Edition Mosaik erschienen ist.
„Seine Texte zeichnen sich durch hinreißende Lakonie, feine Stilistik und treffsichere Ironie aus. In satirischer Überhöhung, gepaart mit deskriptiver Nüchternheit, folgt er dem Diktum von Humor als Notwehr auf ganz eigene Weise, ausgestattet mit einem raumgreifenden und bildgewaltigen Erzählton. Irritierend, verstörend und zugleich von heiterer Melancholie und zum Kaputtlachen komisch, sind seine Texte“, so die Jury in ihrer Begründung.

Moderation: Dr. Frederike Jacob

Veranstalter: literaturhaus.dortmund

Tickets in €: frei

Poetry Slam

02. Februar

2023

19:00 Uhr

Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund

Lesen für Bier

Die Lesen-für-Bier-Regeln sind einfach: Yannick Steinkellner und Florian Stein lesen, was auch immer ihr mitbringt.

Yannick Steinkellner und Florian Stein (c) Willi Bauerfeld

Ob die Karte vom Kapadokya Döner, Tagebucheinträge, Abhandlungen über das Reisen durch die Zeit oder "Der kleine Prinz" - die Fähigkeiten der beiden Poetry Slammer, Texte unterhaltsam zu performen, kennen keine Grenzen. Also bringt mit, was ihr wollt, seid mutig, seid kreativ!

Nach jedem Vortrag entscheidet das Publikum per Applausabstimmung, ob der Text oder die Performance besser war. Hat die Performance überzeugt, geht das Bier an den*die Künstler*in, der*die den Text vorgelesen hat. War der Text besser, erhält die besuchende Person das Bier, die den Text zur Verfügung gestellt hat. Das ist saukomisch. Das macht verdammt viel Spaß. Und das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Hosts: Yannick Steinkellner & Florian Stein
Ticketanmeldung unter kleinerfreitag@stadtdo.de

+++ Vergesst nicht, Texte mitzubringen! +++

Veranstalter: Stadt Dortmund, Dortmunder U, WortLautRuhr

Tickets in €: frei

Gespräch, Sonstiges, Vortrag

03. Februar

2023

10:30 Uhr

literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Schreiben und Arbeit. Günter Wallraffs Reportagen

Symposium „Ich bin auf einiges gefasst. Auf das, was ich dann selber erlebt habe […], war ich nicht gefasst.“ - Günter Wallraff, Aus der schönen, neuen Welt

Flyer "Günter Wallraffs Reportagen"

Günter Wallraff ist spätestens seit seinem Erfolg Ganz Unten (1985) das Enfant Terrible der deutschen Nachkriegsliteratur. Denn Wallraffs Texte schaffen Unruhe, sie ‚reportieren‘ die Wirklichkeit und konfrontieren die etablierten Kunstformen des Schreibens mit der Realität und Poetik der Arbeitswelt. Das Symposium möchte Günter Wallraffs 80. Geburtstag zum Anlass nehmen, um die Wortmeldungen dieses streitbaren Autors einer kritischen Re-Lektüre zu unterziehen. Dabei sollen neben den politischen auch die literarischen Eigenarten seiner Texte diskutiert werden. Im Mittelpunkt steht darum der Begriff der Reportage, der eigentlich aus der Zeitungswelt und dem Journalismus stammt, aber zugleich ein ästhetisches Vermögen zum Ausdruck bringt, auf das die Literatur nicht verzichten will: die Erzählung aus eigener Anschauung.

Redner*innen:
Jasmin Grande, Institut Moderne im Rheinland, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Hektor Haarkötter, Professur für Kommunikationswissenschaft, Schwerpunkt politische Kommunikation, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Marlene Knobloch, Reportage, Süddeutsche Zeitung
Daniel Puntas Bernet, Chefredakteur des Magazins Reportagen, Bern
Alexander Rupflin, Redakteur bei der ZEIT
Tobias Eberwein, International Association for Literary Journalism Studies (IALJS)

10:30 - 19:30 Uhr
Die Veranstaltung findet ‚hybrid‘ statt, am Ort und online.

Weitere Infos bei: claas.morgenroth@tu-dortmund.de, tobias.lachmann@tu-dortmund.de oder
buero@literaturhaus-dortmund.de

Veranstalter: TU Dortmund, Professur für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie seit dem 18. Jahrhundert, literaturhaus.dortmund

Tickets in €: frei

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„Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr

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