wir
lesen

dreivierstrophn

von Fritz Eckenga

obduwoma
wirssuwo
komma inne spur
mamma vorran
gimma stoff

kumma auffe uhr
willzu ärger

suchssu streit
lassmido in ruh
halti luft an
bleibma still
quatschmi ni so zu

isnimögli
glaubini
wirter auno frech
wunderdini
wenniniemehr
einwort mittir sprech

mirdo schnuppe
mirdo schnurz
lässtes ehm bleim
kannzmirja
nächstema
dreivierstrophn schreim

Aktuelle Veranstaltungen

Gespräch, Lesung, Literatur und Musik

19. November

2019

Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen

Anja Bilabel „Wolfskinder“

In ihrem Hörstück erzählt Anja Bilabel die Geschichte der verlassenen Kinder in Ostpreußen. Percussionbegleitung: Salome Amend

Anja Bilabel, Foto: privat

Anja Bilabel, Foto: privat

Eine spannende Melange aus Zeitzeugenberichten, Literatur und Dokumentation. Das Feature beleuchtet in verschiedenen Facetten die Geschichte deutscher Nachkriegskinder im ehemaligen Ostpreussen, die sich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges vor den Soldaten der Roten Armee in Sicherheit zu bringen versuchten, und heimat- und elternlos "verwilderten", daher "Wolfskinder" genannt wurden. Eine Geschichte auch über die Bedeutung von Identität, Menschenwürde und Mitgefühl.

19:30 Uhr

Lesung, Lyrik

19. November

2019

ASpeiselokal im Burghof, Mengeder Str. 687, 44359 Dortmund

„Nimm es hin, dass ich was Besondres bin.“ Robert Gernhardt – mit Christoph Rösner

„Der Künstler geht auf dünnem Eis. / Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ Gernhardts Verse sind einzigartig, wie das vielschichtige Bild zeigt, das Rösner entwirft.

Christoph Rösner, Foto: Dr. Thomas Eicher

Christoph Rösner, Foto: Dr. Thomas Eicher

„Lieber Gott, nimm es hin, / dass ich was Besondres bin.“ Und er war etwas ganz Besonderes, der Gernhardt, der Robert. Der Verspielte, der Blödellyriker und Erotomane mit dem unbändigen dichterischen Spieltrieb, der sich selbst in der Nachfolge von Kästner, Tucholsky, Jandl, Heine und anderen – nicht nur humoristischen – Großdichtern der Deutschen Lyrik verstand. Er liebte es zu kokettieren mit seiner Rolle als Dichter. „Der Künstler geht auf dünnem Eis. / Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ Ob er nur Letzteres gebaut hat oder mit einzigartiger Dichtkunst in die Ruhmeshalle der deutschen Wortkunst Einzug gehalten hat, wird das neue Programm von Christoph Rösner eindeutig klären.
Gernhardt ist Gott, Teufel, Engel, Clown, Denker und Eulenspiegel in Personalunion. In ihm personifiziert sich die Leichtigkeit des Dichtens in schweren Zeiten. Ob als Gag-Schreiber für Otto, als TITANIC-Mitbegründer, als durchgeknallter Verseschmeid oder als Universalgenie, für das die Sprache eine nie versiegende Quelle der Reim- und Schreiblust war – Robert Gerhardt hat unauslöschliche Spuren hinterlassen.
„Den 'Großdichter' hatte Christoph Rösner sich mit viel Respekt, mit ganz viel Liebe und noch mehr Humor vorgenommen und den gedichteten Nonsens wie den zwischenmenschlichen Tiefgang mit rezitativer Kraft, vollem Körpereinsatz, sprühendem Witz und einfühlsamer Stimme zum Leben erweckt“ (Westfälische Rundschau, Hagen).
Christoph Rösner lebt als freischaffender Autor, Rezitator und Kabarettist in Hagen. Seit 1994 kann er auf eine Reihe von erfolgreichen Projekten, Programmen und Inszenierungen zurückblicken. Im Jahr 2000 erschien sein erstes Buch „In der Mitte“ – Gedichte und Kurzprosa. Es folgten zahlreiche Rezitationsprogramme. Derzeit ist Rösner mit unterschiedlichen Produktionen auf den Kleinkunstbühnen im Land unterwegs.

Eintritt: 14,00 Euro
Vorverkauf: ASpeiselokal im Burghof, Mengeder Str. 687, 44359 Dortmund, Tel.: 0231/2265643

19:00 Uhr

Festival, Kinder- und Jugendbuch, Literatur und Musik

19. November

2019

VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen

Literatürk Festival: Buchpremiere und Präsentation der 15. Essener Anthologie „Ich begann zu erzählen“

Was haben Jugendliche bei uns im Revier zu sagen? Das zeigt die neue und inzwischen 15. Ausgabe der Essener Kinder- und Jugend-Anthologie.

Cover Buchtitel 15. Essener Anthologie

Jede/r ist erzählend unterwegs. Das war schon immer so. Erzählen hat Kultur. Erzählen ist Kultur. Was Jugendliche bei uns im Revier dazu zu sagen haben? Das zeigt die neue und inzwischen 15ten Ausgabe der Essener Anthologien. An ihr haben junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren aus dem ganzen Ruhrgebiet mitgeschrieben. Die einen mit, die anderen ohne Migrationsgeschichte in der Familie. Eine Buchpremiere der besonderen Art also! Herausgeber ist der Autor und Lehrer Dr. Artur Nickel

Musik: The Big Band, Gesamtschule Essen-Holsterhausen

Moderation: Artur Nickel (Herausgeber)

Dr. Artur Nickel,
geb. 1955, ist Autor (Lyrik, Prosa), Literaturvermittler und Lehrer. Lebt in Bochum. Mitglied des VS. Hg. der Essener Jugendanthologien, zuletzt: Vom Glück und seinen Launen: Essener Anthologie Bd. 14 (2017); Ruhreinwärts-verdichtet (2016); Hg. Von Fluchten und Wiederfluchten (2017).

Eintritt: frei

Die Essener Anthologien sind ein Kooperationsprojekt vom Literatürk-Festival/Kulturzentrum Grend (Essen) und vom Geest-Verlag (Vechta) in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Kooperationspartnern.

17:30 Uhr

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Lesezirkel mit Karosh Taha

Was Hollywood kann, kann das Ruhrgebiet auch: Einen Lesezirkel im Internet betreiben. Harry Potter-Star Emma Watson hat einen, Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon hat einen, und der Shooting Star der hiesigen Literaturszene Karosh Taha bekommt ihren Lesezirkel jetzt hier bei uns!

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