Max von der Grün lebte und arbeitete als erfolgreicher Autor in Dortmund. Der Stadt „in der ich lebe“, und zu der ihn ein liebevoll-kritisches Verhältnis verband: „Nirgendwo schmeckt das Bier besser“, widmete er eine „Liebeserklärung an eine Stadt, die ich nicht liebe“.
Mit dem Roman „Irrlicht und Feuer“ begann seine Karriere als Schriftsteller, mit „Vorstadtkrokodile“ schrieb er einen Jugendbuchklassiker und mit „Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im Dritten Reich“ warnte er vor den Gefahren rechter Tendenzen.
Das Fritz-Hüser-Institut bewahrt seinen Nachlass auf, der Platz vor der Stadt- und Landesbibliothek trägt seinen Namen ebenso wie die Abendrealschule in Dortmund. Auch in anderen Städten sind Schulen nach ihm benannt.
Das Ruhrgebiet war Max von der Grün zur Heimat geworden, die Menschen hier waren nach seinem Schlag. Ihr Alltag und ihre Arbeit sind das vorherrschende Thema seiner Romane, Erzählungen, Aufsätze und Essays. Dass er damit auch universelle Themen seiner Zeit traf, zeigen die Verfilmungen und die Übersetzungen seiner Werke in 20 Sprachen.