Lesezirkel

Das ist der Mai: Susanne Bohne und „Das schräge Haus“

08.04.2021
Von literaturgebiet.ruhr

Wir haben gesucht und ihr habt entschieden - unser Buch aus dem/über das Ruhrgebiet

Susanne Bohne „Das schräge Haus“ (Rowohlt)
Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel.
Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt Ella aufwächst. Dort, wo die Sommer golden sind und Glühwürmchen Wünsche erfüllen, oder manchmal auch nicht. Schön und wundersam ist es hier – bis zu jenem Sonntag im Juni, nach dem nichts mehr sein wird, wie zuvor …
26 Jahre später sind die Sommer nur noch heiß, die Glühwürmchen verschwunden und Ellas Haus schiefer denn je. Aber damit ist sie nicht allein, denn in ihrer psychologischen Praxis geben sich Menschen die Klinke in die Hand, die alle mit ihren eigenen Schrägheiten zu kämpfen haben. Auch Herr Oebing, der gern Krümelmonster-T-Shirts trägt und seine Frau Traurigkeit pflegt.

Ein Roman voller liebenswert verschrobener Figuren, der zeigt: Egal wie schräg – irgendwie wird es schon gehen, im Leben. Das tut es immer. Und manchmal wird es sogar richtig schön.

Seid ihr mit dabei? Wir sehen uns auf @lesezirkel_LiteraturgebietRuhr.

Artikel teilen

Vorheriger Artikel

April, April... mit Zoë Beck und "Paradise City"

Nächster Artikel

Der Juni startet mit ... "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig